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Es gibt in Deutschland 1400 Suchtberatungsstellen, von denen sich 300 auf die Beratung von Menschen mit Glücksspielsucht und ihren Angehörigen spezialisiert haben. Ein umfassender Überblick über die verschiedenen Hilfsangebote findet sich unter bundesweit-gegen-gluecksspielsucht.de. Andernfalls kann ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik oder einer anderen Therapieeinrichtung helfen, den Kreislauf der Spielsucht zu durchbrechen.
Toto, Poch sind die häufigsten Rätsellösungen für Glücksspiel mit 4 Buchstaben. Bietet auf dhs.de eine Postleitzahlensuche an, mit deren Hilfe Beratungsstellen vor Ort aufgelistet werden. Mehr Informationen zur Glücksspielsperre finden Sie unter check-dein-spiel.de,einem Angebot des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Spielerinnen und Spieler versuchen, entstandene Verluste auszugleichen (Chasing). In diesem Stadium ist der zeitweilige Verzicht auf das Glücksspiel noch möglich.
Warum sind Geldspielautomaten, Online-Glücksspiele und Live-Sportwetten besonders suchtgefährdend?
- Sie wurde im Zuge des Glücksspielstaatsvertrages 2021 gegründet.
- Die Whitelist wird anlassbezogen, mindestens jedoch einmal monatlich, aktualisiert.
- Die meisten Menschen nehmen irgendwann in ihrem Leben an einem Glücksspiel teil.
- Das aktuelle Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden.
Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspielmarkt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspielautomaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospielverlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert.
Die Whitelist führt auch Glücksspielangebote auf, die nicht unter der Aufsicht der GGL, sondern unter der Aufsicht anderer deutscher Glücksspielaufsichten stehen. Auch Lotterien des deutschen Lotto-Toto-Blocks oder highspin casino registrierung Casinospiele in Spielbanken. 3 GlüStV 2021 dazu verpflichtet, auf der Startseite ihrer Internetseite aufzuführen, dass sie über die staatliche Erlaubnis verfügen. Sie müssen zudem Angaben dazu machen, welche Behörde diese Erlaubnis erteilt hat. Betroffene und ihre Angehörigen können Beratungs- und Behandlungsangebote vor Ort über das Suchthilfeverzeichnis der DHS finden.
36,4 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen.
Datenquellen
Aktuell nehmen 16,6 % der erwachsenen Allgemeinbevölkerung an ausschließlich stationären Glücksspielen teil. Das sind mehr als an ausschließlich online zugänglichen Glücksspielen (10,8 %). In den vergangenen Jahren ist aber ein stärkerer Anstieg für online zugängliche Glücksspiele zu beobachten.
Anfängliche Gewinne vermitteln ein positives Bild vom Glücksspiel. Gewinne werden zunehmend dem eigenen Geschick zugeschrieben, nicht dem Zufallsprinzip. Spielen hilft, die Persönlichkeit zu entwickeln, Fähigkeiten zu schulen und Menschen zueinander zu bringen. Glücksspiele unterscheiden sich jedoch grundlegend von kreativen und entwicklungsfördernden Formen des Spielens.
Der Glücksspielsurvey soll dazu beitragen, bessere epidemiologische Erkenntnisse über Glücksspielteilnahme und probleme der bundesdeutschen Bevölkerung zu erhalten. Knapp 36 % der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den vergangenen 12 Monaten mindestens ein Glücksspiel gespielt, Männer (40,4 %) häufiger als Frauen (32,4 %). Die Landeskoordinierungsstellen Glücksspielsucht bieten ebenfalls eine Suchfunktion für eine Beratung vor Ort an. Außerdem bietet das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG) ein kostenloses und anonymes Online-Ausstiegsprogramm mit dem Titel Check out an. Familienangehörige oder Glücksspiel-Anbieter können eine Fremdsperre beantragen. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann dabei helfen, eine Sucht zu bewältigen und die erreichten Ziele aufrechtzuhalten.
Eine stationäre Behandlung ist auch angeraten, wenn weitere Erkrankungen und Abhängigkeiten hinzukommen. Einen Selbsttest zur Glücksspielsucht bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) an. mehr lesen Bei dem Verdacht, dass eine Glücksspielsucht vorliegen könnte, kann man sich auch an eine Suchtberatungsstelle wenden oder einen Selbsttest im Internet machen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass ein Selbsttest zwar einen ersten Hinweis liefern, jedoch nicht die ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose ersetzen kann. Obwohl Glücksspiel erst ab 18 Jahren erlaubt ist, zeigen etwa 0,3 bis 3,0 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren ein problematisches Glücksspielverhalten.
Ambulante Suchtberatungsstellen, stationäre Fachkliniken, Suchtselbsthilfegruppen oder eine Psychotherapie können bei der Suchtbewältigung helfen. Allerdings nimmt nur etwa jeder oder jede Fünfte mit einer Glücksspielsucht Hilfe in Anspruch. Betroffene suchen häufig keine Hilfe, weil sie sich schämen, unentdeckt bleiben möchten, und das Problem lieber selbst lösen möchten. Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich jeweils um Zugänge an Betreuungen in der ambulanten Suchthilfe bzw.
Dass das Verlangen zu spielen krankhaft (pathologisch) werden kann, ist seit langem bekannt. Doch solange fast ausschließlich in Casinos und Clubs gespielt wurde, schien „Spielsucht“ ein Randproblem zu sein. Erst mit Geldspielautomaten („Groschengräber“) fand das Glücksspiel um Geld, und damit das zwanghafte Glücksspiel, weitere Verbreitung. /Spielverhalten/ Glücksspiel werden in der Regel gleichbedeutend (synonym) verwendet.
Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben. Die Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS) erfasst deutschlandweit Beratungs- und Behandlungsvorgänge in ambulanten wie (teil-)stationären Einrichtungen der Suchthilfe. Männer (40,4 %) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %).
Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. Die hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Das aktuelle Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden.
Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024. Darüber hinaus ist eine Glücksspielsucht oftmals mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das soziale Umfeld des Betroffenen verbunden. Auf den Familienkreis, Freunde oder das weitere soziale Umfeld kann dies körperliche wie psychische Folgen aber auch finanzielle Auswirkungen sowie Folgen auf der Beziehungsebene haben. Mit dem Glücksspielsurvey soll ein Beitrag geleistet werden, die epidemiologischen Erkenntnisse über die Glücksspielteilnahme und -probleme der bundesdeutschen Bevölkerung weiter zu verbessern.